Info: Juri Gagarin

Die Hard-Facts:

Sergej, Arnold, Flicke. Von der kasachischen, usbekischen Steppe und New York City durch die Lüneburger Heide nach Hamburg. Vom Hardcore über Indie-Punk zum Elektro, den Pop im Gepäck. Aus den Epizentren des Kalten Krieges kommen die Drei im jungen Alter 1990 in die BRD. In der gemeinsamen Schulzeit in Lüneburg gründen Säge und Arni ihre erste Hardcore Band und entfernen sich kurzzeitig von sowjetischer Wodka-Sozialisation zugunsten von Straight Edge und der Veröffentlichung erster 7-inches. In muffigen Lüneburger Jugendzentrums-Proberäumen lernt man Flicke kennen, die sich weigert in deutscher Sprache zu singen.

Bands lösen sich auf, Mitglieder und alte Ideale kommen und gehen, neue gemeinsame Bands werden gegründet. Der Reihe nach befreit man sich aus der Enge der Kleinstadt ab nach Hamburg in die Arme von Lars Lewerenz und einem noch jungen Audiolith. Dieses wird zum Ausgangspunkt für ein neues, bis dato im Hinter- und Untergrund schlummerndes Projekt: Juri Gagarin.

Die Entwicklungsstufen sind so kontrastreich wie Kasachstan und Manhattan. Von wodka-infiziertem Elektropunk mit Bügelbrettern, dem ersten Roboter-verzierten Album auf selbstgebrannten CDs und Konzerten in 2004, zum zweiten hart und clean produzierten Album 'Energia' in 2007, welches auch die ersten Schritte Flickes auf der Elektro-Bühne und im Supermarkt enthält, hin zur re-inkarnierten 'Cobra', dem zweiten Tour-Auto (die erste inoffizielle Cobra hatte bereits tausende Tour-Kilometer gefressen) mit gleichnamigem, dazugehörigem neuen, dritten Album, 2009. Zack, Bum.

'Cobra' is coming soon to a Dancefloor, Disco, AJZ, Partyzelt or Arena in deiner Nähe!